Ein Verbundprojekt der Fachhochschulen Fulda, Koblenz, Potsdam und Wiesbaden

Berufsbegleitende (Fern)-Studiengänge in der Sozialen Arbeit

Der berufsbegleitende Fernstudiengang Master of Arts: Advanced Professional Studies (maps) ist ein bisher in Deutschland noch nicht existierender konsekutiver Fernstudiengang im Bereich Sozialer Arbeit.

Als Verbundprojekt der Fachhochschulen Fulda, Koblenz, Potsdam und Wiesbaden (seit 1.9. Umbenennung in Hochschule RheinMain) wird er im allgemeinen Kompetenzteil über gemeinsam von den Verbundpartnern entwickelte Strukturmodule verfügen; jede Hochschule bietet dann eine spezifische Schwerpunktqualifizierung an. Eine Übersicht der geplanten Schwerpunkte finden Sie im Menüpunkt: Studienschwerpunkte.

Die Entwicklung dieser Studiengänge wurde von der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung während der Projektlaufzeit von 2004-2006 gefördert, seit 2007 sind die Maps-Studiengänge Regelangebot ihrer jeweiligen Hochschule..

Im Unterschied zu postgradualen Studiengängen werden die angebotenen Masterstudiengänge konsekutiv angeboten. Dies bedeutet, dass ausser den regulären Studiengebühren zur Einschreibung an die jeweilige Hochschule und einem Materialbezugsentgelt pro abzuleistendem Online-Modul keine weiteren Kosten auf die Studierenden zu kommen.

Voraussetzung zur Aufnahme ist u.a. ein abgeschlossenes Hochschulstudium, weitere Voraussetzungen sind in den Beschreibungen der Studienschwerpunkte genannt.

Das Konzept der Studiengänge MA: Advanced professional Studies (MAPS) Masterstudiengänge Soziale Arbeit

Mit der Vergabe des akademischen Grades „Master of Arts“ (M.A.) wird ein international anerkannter Studienabschluss sichergestellt, der zudem für die wissenschaftlich ausgebildeten Absolventinnen und Absolventen sowohl die Möglichkeit bieten soll, ihre Profession auch im Bereich der Forschung weiterzuentwickeln, wie die Möglichkeit des Aufstiegs in den höheren Dienst und Promotionsoptionen öffnen soll. Der Masterabschluss für dieses wissenschaftliche Gebiet und Berufsfeld in Deutschland wird sich im Zuge des europäischen Einigungsprozesses durch die Einführung des konsekutiven Modells der Bachelor- und Masterabschlüsse etablieren, das hier vorgelegten Studienprogramme orientieren sich strikt an den Vorgaben des Bologna-Prozesses und arbeiten die „Dublin Descriptors“ ( www.jointquality.org ) mit ihren Beschreibungen der Kernkompetenzen der unterschiedlichen Niveaus der Hochschulabschlüsse in Europa mit ein.

Für die Absolvierung des gesamten Studiums in berufsbegleitender Form ist eine Studiendauer von 2,5 Jahren für 90 Credits vorgesehen. Dieser Regelstudienzeit liegt ein Teilzeitstudienansatz zugrunde, der für Teilzeitbeschäftigte ca. 18 Stunden Studienaufwand in der Woche in 49 Wochen je Studienjahr vorsieht. Lediglich für Studierende, die parallel Vollzeit beschäftigt sind, ist mit einer längeren Studiendauer zu rechnen.

Es werden keine Studiengebühren erhoben, es fallen lediglich die üblichen Immatrikulationsgebühren an, die an der jeweiligen Hochschule gelten. Sollten in einem der Bundesländer der beteiligten Hochschulen (Brandenburg, Hessen, Rheinland-Pfalz) länderseitig Studiengebühren eingeführt werden, gelten diese dann auch für die MAPS-Studiengänge. Aktuell ist dies aber in keinem der genannten Bundesländer des Fall.

Darüber hinaus müssen die Studierenden Kosten für ihren privaten Internetzugang (idealerweise Flatrate), für Ausdrucke der online bereit gestellten Materialen sowie die entstehenden Fahrtkosten und ggf. Übernachtung bei den Präsenzphasen am jeweiligen Studienort einplanen.

Außerdem entstehen den Studierenden Kosten für die Bereitstellung des Studienmaterials (Studienmaterialbezugsentgelt), dieses beträgt aktuell 65€ pro Online-Modul. Im gesamten Studium werden 8 Online-Module gelehrt, 4 pro Studienjahr..

Die MAPS-Studiengänge wurden durch die AHPGS 2006 akkreditiert.